Auto Linser: Moderne Server-Infrastruktur

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir statteten Auto Linser mit einer komplett neuen Server-Infrastruktur aus.
  • Bei der Konzeptionierung standen Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Sicherheit im Vordergrund.
  • Die Umstellung erfolgte ohne Störung des laufenden Betriebs.
  • Das Autohaus verfügt nun über eine leistungsfähige, flexible und hochverfügbare IT-Infrastruktur.

Der Kunde

Das Unternehmen Auto Linser ist fast so alt wie die Geschichte des Automobils selbst: 2016 feierte Auto Linser sein 125jähriges Gründungsjubiläum! Das Autohaus übernahm 1931 die Generalvertretung für Opel und ist damit der zweitälteste Opel-Händler Österreichs. Aktuell bietet Auto Linser an zwei Standorten (Innsbruck und Buch bei Jenbach) alle Dienstleistungen rund um die Marke Opel: Den Verkauf von neuen PKW und Nutzfahrzeugen, eine Gebrauchtwagenbörse sowie Flottenlösungen, eine Werkstatt, Versicherungen und vieles mehr.

Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen S4 und Auto Linser begann in den 1990er-Jahren – seinerzeit noch mit der UNIX-basierten Systemfamilie aus dem Hause Siemens Nixdorf und dem damaligen Dealer Management System GODICS.

In der Zwischenzeit folgten eine Reihe von Modernisierungsschritten, darunter der Einzug einer Windows-Serverplattform und im März 2006 die Inbetriebnahme des Dealer Management Systems CARLO.
 

Das Projekt

Nach vielen Jahren intensiver Nutzung war der nächste wichtige Schritt in Richtung neue Generation der Hard- und Software nötig: Die komplette Serverinfrastruktur wurde erneuert, um die gestiegenen Anforderungen von Auto Linser erfüllen zu können. Gleichzeitig sollte sie auch schon für kommende Aufgaben fitgemacht werden, darunter die Einführung der neue DMS-Generation incadea.dms und die elektronische Archivierung.

Bei der Konzeption standen Geschwindigkeit und Sicherheit im Vordergrund und somit wurde das bereits vielfach bewährte S4-Hochverfügbarkeitskonzept im Hause Linser umgesetzt. Hochverfügbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, trotz Ausfalls einer seiner Komponenten den Betrieb zu gewährleisten (siehe dazu auch unseren Artikel zum Thema Server-Virtualisierung).
 

Die Umsetzung

Im September 2017 machten sich unsere IT-Spezialisten an die Arbeit. Im ersten Schritt wurden die zwei VMware Hosts unseres Partners Fujitsu (RX2540) sowie die zentrale Storage (DX100S4) bei uns im Büro von unseren Spezialisten vorinstalliert.

Anschließend erfolgte die Implementierung vor Ort, die drei Tage dauerte. Dabei wurde nicht nur ein Hochverfügbarkeitskonzept implementiert, sondern auch die Domäne (2 Standorte) von Windows 2008R2 auf die aktuellste Version Windows 2016 migriert.

Das Verschieben der bestehenden VMs erfolgte in sehr kurzen Zeitfenstern außerhalb der Normalarbeitszeit, so dass die BenutzerInnen von Auto Linser die Umstellung nicht merkten und ein reibungsloses Arbeiten ohne Ausfälle gewährleistet wurde. Vorbereitend für incadea.dms wurde bereits ein neuer SQL-Datenbankserver zur Verfügung gestellt.

Das Backup-Konzept wurde in bewährter Weise mittels Veeam Backup & Replication umgesetzt; des Weiteren wurde im Backup-Konzept ein tägliches Offline-Backup vorgesehen.
 

Das Ergebnis

Das Autohaus Linser verfügt nun über eine leistungsfähige, hochverfügbare IT-Infrastruktur, die in Zukunft bei Bedarf flexibel erweitert werden kann. Auch beim Ausfall eines kompletten Hosts ist aufgrund der redundanten Konfiguration ein rasches Weiterarbeiten innerhalb weniger Minuten gewährleistet.

Auch um die Sicherheit der unternehmenskritischen Daten muss man sich Dank der Backup-Lösung bei Auto Linser keine Gedanken mehr machen. Ganze virtuelle Maschinen können innerhalb weniger Minuten wiederhergestellt werden!


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